Naturdenkmal professionell gepflegt: Hornsteins historische Lindenallee

„Unsere Lindenallee ist ein besonderes Wahrzeichen von Hornstein. Deshalb ist es wichtig, dass wir sie regelmäßig professionell pflegen und für kommende Generationen erhalten“, betonte Bürgermeister Christoph Wolf bei einem Lokalaugenschein mit Bauhofmitarbeitern vor Ort. Kürzlich wurden entlang der seit 1971 naturdenkmalgeschützten Allee wieder umfangreiche Pflegemaßnahmen durchgeführt.

Die Arbeiten erfolgten durch eine spezialisierte Fachfirma in enger Abstimmung mit dem Land, da die Lindenallee mit ihren rund 270 Sommer- und Winterlinden unter Denkmalschutz steht. So verbleibt etwa Totholz teilweise in der Allee und bietet Lebensraum oder Brutplätze für Vögel und Insekten. Mithilfe spezieller Krankörbe konnten notwendige Rückschnitte in lichten Höhen fachgerecht und besonders schonend durchgeführt werden. Dabei stand neben der Erhaltung der alten Bäume auch die Wegsicherheit für Spaziergänger und Radfahrer im Mittelpunkt.

Der Bürgermeister machte sich mit Bauhofmitarbeitern persönlich ein Bild vom Fortschritt der Arbeiten und zeigte sich mit der professionellen Umsetzung sehr zufrieden. Die regelmäßige Pflege sei ein wichtiger Beitrag dazu, das charakteristische Erscheinungsbild der Allee dauerhaft zu bewahren und mit den jahrzehntealten Bäumen einen Beitrag zum Mikroklima gerade auch in den heißen Monaten des Jahres zu leisten. Die Pflegearbeiten schlagen sich mit ca. € 15.000, - zu Buche und werden jeweils zur Hälfte von der Gemeinde und dem Land Burgenland getragen.

Die Lindenallee prägt als eines der Wahrzeichen seit vielen Jahren das Ortsbild von Hornstein und gilt als wertvoller Bestandteil des kulturellen und natürlichen Erbes der Gemeinde. Der erste Abschnitt wurde bereits im Jahr 1743 als Verbindungsweg zwischen Eisenstadt und Wien gepflanzt, die heutige Lindenallee wurde zwischen 1830 und 1845 angelegt und gilt vielen Hornsteinern als wichtigstes Naherholungsgebiet.

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