Gemeindefinanzen weiterhin unter Druck: Landesabzüge belasten Budget weiterhin

Der Rechnungsabschluss 2024 spiegelt ein herausforderndes Haushaltsjahr wider. „Die Nettoauszahlungen der Ertragsanteile an die Gemeinde Hornstein sinken aufgrund der hohen Landesabzüge rapide, was die Gemeindefinanzen enorm unter Druck setzt. Umfangreiche Sparmaßnahmen mussten bereits im Vorjahr beschlossen werden. Leider setzt sich dieser Negativtrend auch im Jahr 2025 fort.“, erklärt Bürgermeister der Marktgemeinde Hornstein Christoph Wolf.

Das Land behält mittlerweile rund drei Viertel der Gemeindegelder ein – während es im Jahr 2021 nicht einmal die Hälfte war. „Wir brauchen dringend Verhandlungen auf Augenhöhe zur Stärkung der Gemeindefinanzen im gesamten Burgenland“, fordert Wolf und weiter: „Der Wirtschaftsmotor Gemeinde darf nicht ins Stocken geraten, derzeit müssen jedoch viele Serviceleistungen der Gemeinde eingeschränkt werden!“

Dennoch ist es der Marktgemeinde Hornstein gelungen, die Leasing- und Darlehensverbindlichkeiten im Jahr 2024 um über € 760.000 zu senken. Im Jahr 2025 werden die letzten Grundstücke am Lodisch verkauft, wodurch eine vorzeitige Rückzahlung des Kredits in Höhe von über € 500.000 ermöglicht wird.

Vorsichtige Investitionen

Aufgrund der herausfordernden Lage wurden im Jahr 2024 nur vorsichtige Investitionen getätigt, erklärt der Bürgermeister: „In der Volksschule haben wir neue Möbel angekauft, eine neue Bushaltestelle im Ortsgebiet errichtet und zwei geförderte Pergolen zur Beschattung errichtet.“ Der Fokus liege derzeit zur Gänze auf dem Neubau des Feuerwehrhauses. 

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